Senf Anbau, Ernte, Verarbeitung

Wo der Senf wächst

Von der kleinen Senfsaat bis zum fertigen, kaltvermahlenen Senf im Glas dauert es ungefähr ein halbes Jahr. Was in diesen Monaten so alles passiert?

Anbau vom Senf

Senf und Erbsen - eine Freundschaft

Unsere Senfsaat wird Ende April / Anfang Mai aufs Feld gebracht. Dort wird sie bis in den Spät-Sommer von der Natur bestens versorgt. Wir bauen unseren Senf gemeinsam mit Erbsen an, weil sich diese beiden Pflanzen in der Nährstoffversorgung und in der Standfestigkeit sehr gut ergänzen. Im ersten Durchgang kommen die Erbsen ca. 5 cm tief in die Erde. In der zweiten Runde die Senfkörner mit einer Saattiefe von etwa 2 cm.

Ernte

Erntezeit

Die Pflanzen werden bis zu 2 Meter hoch. Bei starkem Regen kurz vor der Erntezeit fallen die hohen Pflanzen um und werden Großteils bis zum Boden niedergedrückt. Das erschwert dann die Erntebedingungen mit dem Mähdrescher.

Nach der Ernte trennen wir die Senfkörner von den Erbsen mittels Gewicht, Korngröße und Farbauslese. So können sich unsere Rinder über die eiweißreichen Erbsen als Futter freuen. Und wir schicken die Senfsaat mit unserem Essig und den anderen Zutaten weiter nach Tirol, wo sie von Senfmüller Thomas Weber zwischen zwei Granitsteinen kalt vermahlen wird.

Verarbeitung

Wertschätzung von Anfang bis Ende

Der ein oder andere fragt sich vielleicht, warum wir dazu einen Senfmüller in Tirol ausgewählt haben. Mit Thomas Weber haben wir einen Partner gefunden, der in seiner Arbeitsweise ähnlich tickt wie wir und die Rohstoffe der Natur so schonend wie möglich verarbeitet. Beim Senf heißt das, eine kalte Vermahlung mit schweren Granitsteinen wodurch das besonders wertvolle Senföl enthalten bleibt. Die Auswirkungen des Transports versuchen wir so gering wie möglich zu halten: Nur die ersten und letzten Kilometer werden auf der Straße mit einem LKW zurückgelegt. Den Großteil der Reise verbringt unser Senf im Zug.

Noch ein Wort zum Foto: An den roten Augen von Eva und Norbert merkt man, dass sie das frische Senföl nicht so gewohnt sind wie Senfmüller Thomas.

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