Führung & Verkostung in der streuobstwiese
Ein Tag mit Slow Food auf unserem Hof
Bei uns war die Slow Food Community zu Gast. Und was für ein Tag das war! Denn bevor es überhaupt offiziell losging, ist bei uns schon einiges passiert.
Wir sind selbst Teil von Slow Food – einer internationalen Bewegung, die sich für gute, saubere und faire Lebensmittel einsetzt. Dabei geht es um weit mehr als guten Geschmack: Slow Food steht für den Erhalt von Biodiversität, regionale Lebensmittelkulturen, nachhaltige Produktion und die Wertschätzung jener Menschen, die Lebensmittel herstellen. Genau diese Werte begleiten auch unsere Arbeit am Pankrazhofer.


Ein ganz besonderer Start
Kurz bevor die ersten Mitglieder der Slow Food Community bei uns eintrafen, gab es auf unserem Hof eine ganz besondere Überraschung: Unsere Mutterkuh brachte ein Kalb zur Welt.
Nachdem die frischgebackene Mama ihr Kleines gründlich sauber gemacht hatte, durfte auch schon das erste „Hallo“ gesagt werden. Und dabei zeigte das kleine Kalb bereits, was in ihm steckt. Denn es stand schon auf eigenen Beinen. Ein besonderer Start in einen besonderen Tag.
Danach ging es direkt hinaus auf unsere Streuobstwiese. Gemeinsam wurde fleißig geklaubt. Äpfel und Birnen wurden gesammelt und so gleich ein wichtiger Teil unserer Arbeit hautnah erlebt.
Führung & Verkostung im Schaubetrieb und in der Streuobstwelt mit Infotafeln
Offiziell begann der Tag mit unserer Führung inklusive Verkostung. Norbert nahm die Gruppe mit hinaus auf die Streuobstwiese und zu unseren Infotafeln.
Dort gab es viel zu entdecken: Warum sind Streuobstwiesen so wertvoll? Welche Rolle spielen sie für die Artenvielfalt? Und warum ist es wichtig, alte Sorten und diese besonderen Lebensräume zu erhalten?
Natürlich durfte auch der Genuss nicht fehlen. Ausgewählte Moste wurden verkostet, genauso wie die ganze Vielfalt unserer Bio-Essige und unsere vier verschiedenen Senfsorten.
Im Anschluss wartete unser Kurzfilm über den Pankrazhofer und zeigte noch einmal, was hinter unseren Produkten, unserem Tun und unserer Philosophie steckt.


Vom Apfel zum Saft
Danach wurde gemeinsam Saft gemacht.
Norbert führte die Gruppe rund um unseren Hof bis zur Apfelpresse. Dort konnten alle miterleben, wie aus den Äpfeln schließlich Saft wird: waschen, mahlen, pressen, zentrifugieren und pasteurisieren.
Und natürlich durfte eines nicht fehlen: die Verkostung des frisch gepressten Saftes.
Gemeinsam genießen an der Genusstafel
Nach so viel Programm war es Zeit für eine ordentliche Jause. Auf unserer Genusstafel warteten köstliche Jausenplatten von der Grünhilde, dem Bauernladen von Tragwein, die sehr ansprechend und mit viel Herzblut angerichtet waren.
Und genau hier zeigte sich wieder, was Slow Food für uns so besonders macht:
Wenn Menschen zusammensitzen, die eines gemeinsam haben: Die Wert auf hochwertige Lebensmittel legen und wissen möchten, woher sie kommen und wer dahintersteckt. Dann entstehen ganz automatisch spannende Gespräche. Es wurde geredet, gefragt, gelacht und diskutiert. Über Lebensmittel, Landwirtschaft, Regionalität, Nachhaltigkeit und natürlich über Genuss.
Und selbst drei kleine Regentropfen konnten uns davon nicht abhalten.


Danke für diesen besonderen Tag!
Danke an die Slow Food Community für euren Besuch, für das Interesse an unserem Hof und vor allem für die vielen anregenden Gespräche.
Wir sind stolz, Teil dieser Bewegung zu sein, und finden es wichtig, dass Organisationen wie Slow Food eine starke Stimme bekommen. Denn wenn wir wollen, dass gute, saubere und faire Lebensmittel auch in Zukunft ihren Platz haben, braucht es Menschen, Produzent:innen und Organisationen, die sich gemeinsam dafür einsetzen.
Danke an Silvia, die als Vorstandsmitglied von Slow Food Österreich mit viel Engagement für diese Werte einsteht und Menschen zusammenbringt, die etwas bewegen möchten.
Wir freuen uns auf viele weitere Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Genussmomente – und darauf, gemeinsam mit Slow Food die Wertschätzung für Lebensmittel, Landwirtschaft und unsere vielfältige Kulturlandschaft weiterzutragen.
Gut, sauber und fair – genau dafür lohnt es sich, gemeinsam einzustehen.
Obst das
schmeckst?
